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 Chroniken von Aden

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BigSebo

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BeitragThema: Chroniken von Aden   Di Dez 06, 2011 5:01 am

Am Lagerfeuer:

Er nahm einen tiefen Atemzug, inhalierte den beißenden Rauch und blies ihn langsam wieder heraus. Ein Großteil seines Gesichts war unter einer dicken, alten Kutte versteckt und hinter ihm lauerte die pechschwarze Dunkelheit. Im Dämmerlicht seiner Pfeife war es unmöglich seine Gestalt auszumachen.

Er stellte sich selbst als Barde vor – bisher traute ihm niemand, denn seine Stimme war trübe und rau und es war doch recht seltsam, dass er alleine durch den gefährlichen Wald gereist war.
Jedenfalls versprach er , eine Geschichte zu erzählen, wenn wir unser Essen und die Wärme unseres Feuers mit ihm teilen würden. Wir stimmten zu, wenn auch nur, weil wir diesen Reisenden nicht dem kalten Wald überlassen konnten. Wir machten es uns am Feuer gemütlich, unsere Waffen in Bereitschaft für den Fall der Gefahr und warteten auf den Beginn der Geschichte. Die Nacht war eiskalt und seine schwache, trübe Stimme hallte leise über die Berge. Er nahm seine Pfeife beiseite, öffnete den Mund und begann zu erzählen.


Zuletzt von BigSebo am Di Dez 06, 2011 5:03 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Chroniken von Aden   Di Dez 06, 2011 5:02 am

Kapitel1: Genesis

Die Geschichte von der ich euch erzählen will handelt über jene, die wir Götter nennen. Hört gut zu, denn dies ist eine wahre Geschichte…
Vor langer Zeit, in einer Ära vor Menschengedenken, gab es nur einen Globus in der alle Geschöpfe vereint waren. Es gab nichts mit dem man es hätte vergleichen können. Die Erde war groß und klein, dunkel und hell, Alles und Nichts.

Vor über hundert Millionen Jahren, begann der Globus zu wachsen und sich darin zwei Kräfte zu bilden. Als diese größer wurden, entwickelten die Kräfte Bewusstsein und Person. Sie teilten sich in Licht und Dunkelheit. Das weiße Licht, nahm weibliche Gestalt an und nannte sich selbst Einhasad. Die Dunkelheit, die männliche Gestalt annahm, nannte sich selbst Gran Kain. Diese zwei Wesen begründeten den Beginn des ganzen Universums – und allem von dem wir heute Kentniss besitzen.

Einhasad und Gran Kain vereinten ihre Kräfte um aus dem Globus auszubrechen. Dabei zerbrach der Globus in verschiedene Teile. Einige Teile stiegen empor und wurden zu Himmel, einige fielen herab und wurden zu Erde. Zwischen Himmel und Erde gab es Wasser und manche Teile der Erde ragten aus dem Wasser heraus und wurden zu Land.

Der Geist des Globus hieß Ether, der beim Zerbrechen des Globus zersplitterte. Dies brachte die verschiedensten Tiere und Pflanzen hervor. „Ursprungs Kreaturen“ wurden aus diesem Geist geformt und die Riesen waren die Besten ihrer Art. Sie waren wegen ihrer Intelligenz, die genauso großartig war wie ihre starken Körper, als die Großen Weisen bekannt. Die Riesen versprachen den Glauben in Einhasad und Gran Kain zu bewahren, denn es war die Macht der zwei Götter die ihr Leben und ihre Welt erschaffen hatte. Einhasad und Gran Kain waren zufrieden mit den Riesen und benannten sie als die Herrscher von allen lebenden Geschöpfen. Dies war bevor der Tod und das wahre Paradies existierten.

Einhasad und Gran Kain gebaren viele göttliche Kinder miteinander. Die ersten Fünf von diesen Kindern bekamen die Herrschaft über die Erde. Die erste Tochter, Shilen, stand für das Wasser und der erste Sohn, Paagrio, kontrollierte das Feuer. Die zweite Tochter, Maphr, kontrollierte das Land und der zweite Sohn, Sayha, bekam die Herrschaft über den Wind. Für die Jüngste, Eva, waren keine Elemente mehr übrig, also erschuf sie Gedichte und Musik. Während die anderen Götter mit ihren Verantwortungen beschäftigt waren, begleitete Eva sie mit Musik und schrieb Gedichte. Als die Ära der Götter begonnen hatte, gab es keinen Ort auf der Erde den die Götter nicht kannten.


Zuletzt von BigSebo am Di Dez 06, 2011 5:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Chroniken von Aden   Di Dez 06, 2011 5:03 am

Kapitel 2: Die Schöpfung der höheren Rassen

Einhasad war die Göttin der Schöpfung und erschuf Lebensformen aus ihrem eigenen Geist. Ihre Kinder nutzten wiederrum ihre eigenen Kräfte um Leben aus diesen Formen zu gestalten.
Shilen versetzte die erste Form die erschaffen wurde mit dem Geist des Wassers. So wurde die Rasse der Elfen geboren.
Paagrio setzte den Geist des Feuers in die zweite Form die geschaffen wurde. So enstand die Rasse der Ork.
Maphr versehrte die dritte Form mit dem Geist der Erde. So wurden die Rasse der Zwerge geschaffen.
Sayha legte den Geist des Windes in die dritte Form, dadurch entstand die Rasse der Arteia.

Gran Kain war der Gott der Zerstörung. Als er das Werk Einhasads sah, wurde er gleichsam neugierig und eifersüchtig. Er imitierte Einhasad und erschuf eine Form nach seinem eigenen Ebenbild. Daraufhin ging er zu Shilen, seiner ältesten Tochter, und fragte sie, ob sie ihren Geist in diese Form bringen könne. Shilen war sehr überrascht und antwortete ihm, „ Vater, warum willst du so etwas tun? Einhasad, meine Mutter, ist verantwortlich für die Schöpfung. Bitte begehre nicht die Aufgabe die nicht die deine ist. Eine Kreatur die Leben vom Gott der Zerstörung erhält, wird nur Unheil bringen.“

Aber Gran Kain wollte nicht aufgeben. Nach vielen Schmeicheleien und Überredung war es ihm endlich möglich Shilens Einverständnis zu erhalten. „Also werde ich es tun. Aber ich habe Mutter bereits den Geist des Wassers gegeben. Das einzigste was ich dir geben kann ist das was übrig geblieben ist.“ Shilen gab Gran Kain den Geist von flauem und fauligem Wasser. Gran Kain akzeptierte es zufrieden.

Jedoch dachte Gran Kain, dass es nicht genug sei seiner Kreatur nur einen Geist zu geben. Also ging er zu Paagrio, seinem ältesten Sohn. Wie auch Shilen, warnte Paagrio seinen Vater. Aber er konnte dem Vater seinen Wunsch nicht abschlagen. So gab er Gran Kain den Geist sterbender Flammen. Gran Kain nahm es glücklich an.

Auch Maphr bat ihren Vater mit Tränen in den Augen, von seinem Vorhaben abzulassen. Doch auch sie gab ihm letztendlich den Geist dürrer, trockener Erde. Sayha, gab seinem Vater seinerseits den Geist von wildem, brutalen Böen.

Zufrieden nahm Gran Kain alles was ihm gegeben wurde und rief, „Seht euch nur die lebenden Kreaturen an die ich mache! Seht euch die an die mit dem Geist des Wassers, dem Geist des Feuers, dem Geist der Erde und dem Geist des Windes geboren wurden. Sie werden noch stärker und weiser sein als die Giganten! Sie werden die Welt regieren!“

Gran Kain rief mit großem Stolz in die ganze Welt und setzte den Geist in die Kreaturen die sein Ebenbild waren. Doch das Ergebnis war schrecklich. Seine Kreaturen waren schwach, dumm, durchtrieben und feige. All die anderen Götter verachteten Gran Kains Kreaturen. Überwältigt von der Scham seines Fehlschlages verließ er seine Kreaturen und versteckte sich eine Zeit lang. Diese Kreaturen nennt man noch heute die Menschen.

Die Rasse der Elfen war weise und verstand sich in den magischen Künsten. Aber sie waren weniger weise als die Riesen.
Daher ließen die Riesen die Elfen ihnen in der Politik und in magischen Angelegenheiten dienen.
Die Rasse der Orks war stark. Sie besaßen unerschöpfliche Stärke und große Willenskraft.
Dennoch waren sie nicht so stark wie die Riesen. Daher ließen die Riesen die Orks ihnen in der Kriegsführung dienen.
Die Rasse der Zerge war begabt. Sie waren gute Ingenieure, begabte Mathematiker und exzellent in der feinen Handwerkskunst. Die Riesen erlaubten ihnen daher ihnen im Bankwesen und der Fabrikation zu dienen.

Die geflügelte Rasse der Arteias war freiheitsliebend und besaß eine schier endlose Neugierde. Die Riesen wollten die frei fliegenden Kreaturen fangen und zur Zierde ihres Hauses halten, aber sobald ein Arteia in einem Käfig gefangen war verlor er seine Kraft und starb bald darauf. Die Riesen hatten keine Wahl und erlaubten den Arteias das leben in der Freiheit. Die Arteias besuchten die Stadt der Riesen um ihnen Neuigkeiten aus anderen Teilen der Welt zu überbringen.

Die Menschen dagegen konnten nicht eine Sache gut fertig bringen und wurden so die einfachen Sklaven der Riesen, sie machten alle Art von untergeordneter Arbeit. Das Leben der Menschen war nicht besser als das der Tiere.



Zuletzt von BigSebo am Di Dez 06, 2011 6:14 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Chroniken von Aden   Di Dez 06, 2011 6:13 am

Kapitel 3: Krieg der Götter

Trotz seiner Beziehung zu Einhasad war Gran Kain ein freier, ungehemmter Gott. Eines Tages aber machte er einen fatalen Fehler, indem er Shilen, seine älteste Tochter verführte. Eine lange Zeit führten die beiden so eine heimliche Beziehung hinter dem Rücken Einhasads, bis zu dem Tag an dem Shilen letztlich schwanger wurde. Als Einhasad von der Schwangerschaft erfuhr, wurde diese rasend. Von Einfersucht und Zorn geleitet entriss sie ihrer Tochter die Macht über das Wasser und verbannte Shilen. Gran Kain dagegen tat nichts um Einhasad aufzuhalten. Froh nicht selbst Ziel von Einhasads Zorn zu sein, kehrte er Shilen stattdessen den Rücken zu und überließ seine Tochter ihrem Schicksal.

Schwanger und verstoßen floh Shilen nach Osten wo sie , tief verborgen in den Dunklen Wäldern ihre Kinder unter unsäglichen Schmerzen und Flüchen gegen Einhasad und die übrigen Götter gebar. Die Kinder aus Shilens Leib, geboren unter der Verzeiflung und dem Hass der Mutter, waren die ersten Dämonen. Die Stärksten unter ihnen wurden "Drachen" genannt.

Insgesamt 6 göttliche Drachen wurden durch Shilens Flüche gegen die 6 übrigen Götter geboren. Shilen selbst war erfüllt von unbändigem Hass gegen die Mutter, von der sie verbannt worden war und gegen den Vater der sie zuerst verführt und dann verstoßen hatte. Und während sie die Kraft all ihrer Kinder versammelte, erschuf sie aus ihnen einen Armee, welche die Götter für ihr Tun bestrafen sollte.

Die stärksten Drachen wurden zu den Anführer der Armee aus Dämonen ernannt, die den Schmerz Shilens rächen und die Götter bekriegen sollte.
Als Aulakiria, der Drachen des Lichts dies hörte, sah sie mit traurigen Augen zu Shilen und sprach:

"Mutter, du weißt nicht was du tust. Willst du wirklich die endgültige Zerstörung der Götter? Willst du wirklich sehen wie deine Mutter, dein Vater und sogar deine Geschwister zu Boden gehen, sterbend in einem Sumpf aus ihrem eigenen Blut?" Doch ihre Worte verhallten ohne Shilen umstimmen zu können.

Letztendlich stürmten die Dämonen den Palast indem die Götter lebten und ein unerbittliche Schlacht begann. Die 6 Götterdrachen zerstörten alles innerhalb des Götterpalastes - die Götter selbst waren erschrocken von der Stärke und Macht der Drachen. Die Schlacht schien endlos anzuhalten. Würde sie nicht bald beendet werden, würde die Welt aufhören zu existieren und jedes lebende Wesen wäre bald ausgelöscht worden.
Zahlreiche Götter, göttliche Helfer und Dämonen wurden getötet oder zerstört. Jeden Tag erhellten Blitze den Himmel und Donner grollte, wenn die Mächte der beiden Seiten gewaltvoll aufeinander trafen. Die Giganten und all die anderen Wesen der Welt erzitterten unter den tobenden Kämpfen am Himmel.

Jene furchtbare Schlacht dauerte einige Jahre an bis endlich das Gleichgewicht der Mächte sich auf eine Seite verlagerte. Obwohl Gran Kain und Einhasad viele Verletzungen und Verluste erlitten hatten, waren sie stärker und zerstörten die meisten Dämonen. Die Drachen kämpften weiter für ihre Mutter, obgleich sie schwer verwundet und übersäät waren mit Narben. Doch ihre Erschöpfung wurde immer präsenter. Nach einger Zeit schien es nun so, als würde die Schlacht mit der Vernichtung von Shilens Armee enden. Schlussendlich spreizten die überlebenden Drachen ihre Flügel und flohen auf die Erde. Die wenigen überlebenden Dämonen folgten ihrem Beispiel. Zwar wollten die Götter die fliehende Armee vernichten, doch auch ihre Kräfte waren geschwächt und so konnten sie nichts weiter tun, als zuzusehen wie die Dämonen und Drachen von der Bildfläche verschwanden.

Als Shilens Kinder nun eines nach dem anderen verloren ging, sterbend oder in der Flucht, erkannte sie dass sie den Krieg verloren hatte. Shilen konnte die Trauer wegen all ihrer toten Kinder nicht ertragen und so verschwand sie und aus ihrer Sehnsucht nach den Toten entstand schließlich die Unterwelt, zu deren Herrscherin wie wurde.

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